Cellulite
Ein Wort zu Cellulite
Cellulite wird in der Medizin „toxified fatty deposits“ (Ansammlung toxischer Fettablagerungen) genannt. Wer bekommt Cellulite? Überwiegend Frauen, doch zeigt sich in den letzten Jahren ein signifikanter Anstieg bei Männern und Kindern beider Geschlechter, die unter einer Cellulite ähnlichen Symptomatik leiden. Die säurelastige moderne Lebensweise ermöglicht und verstärkt das mittlerweile fast schon generalisierte Auftreten von Cellulite bei Frauen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Frauen schneller betroffen sind. Dies liegt zum Einem an der Beschaffenheit des betroffenen Gewebes und zum Anderem der höheren Speicherfähigkeit des Selben. Seit Urzeiten müssen Frauen Kinder gebären – in guten wie in schlechten Zeiten – sprich: diese Fähigkeit wurde zwangsläufig evolutionär entwickelt. Über den unterschiedlichen Hormonhaushalt kommen wir wieder zu den in geringerer Anzahl betroffener Männer zurück. Wie lässt sich bei Ihnen die Zunahme der Cellulite ähnlichen Gewebebeschaffenheit erklären? Was viele nicht wissen: wir nehmen über den natürlichen Nahrungsmittelkreislauf immer mehr weibliche Hormone auf. Hormone aus der Antibabypille, aus der industriellen Mästung der Tiere (Schweine, Rinder, Geflügel sogar Fische usw.), aus pflanzlichen Hormonstoffen wie z.B. Hopfen im Bier. So entwickeln heute – vorwiegend jüngere Männer – eine Gewebestruktur, die weiblicher und weicher ist und ermöglichen damit dieses Erscheinungsbild.
Frauen bringen die anfallenden Säuren in verschiedenen Speichern unter:
1. Blut, Lymphe und Zwischenzellflüssigkeit
2. In der Gebärmutter/Placenta
3. Im Binde- und Fettgewebe der sog. Problemzonen wie Hüfte,
Gesäß, Oberschenkel und Bauch, usw. in Form von
Schlackenablagerungen.
Die Säuren aus Fleisch, Süßigkeiten, Kaffee, Nikotin, Fetten, diversen Käsen, Schmerzmitteln, oder körperlicher Überanstrengungen und Stress müssen ja – wenn im Übermaß aufgenommen, oder vorhanden – unschädlich gemacht und neutralisiert werden und dann zur Ausscheidung gebracht werden. Ist der dafür geschaffen Speicher, die Placenta voll, bleiben die Schlacken im Umlauf. Biochemisch ausgedrückt sind diese Schlacken saure Salze. So lässt es sich leicht und logisch erklären, warum viele Frauen vor der Periode diverse Missbefindlichkeiten Kopfschmerzen, Migräne, vermehrte Schweißproduktion, psychische Instabilität u.a. produzieren. Ein deutliches Beispiel dafür sind die zum Teil auftretenden Ödeme. Das sind Wasseransammlungen an den Armen, Beinen, Hüften und im Gesicht. Wie schon erwähnt, handelt es sich bei den so genannten Schlacken um chemisch saure Salze. Welche Fähigkeit besitzen Salze besonders? Sie binden oder ziehen Wasser an sich. Kaum ist die Periode beendet, der Speicher Placenta wieder frei, verschwinden die Aufquellungen wie von Zauberhand ganz von selbst.
Moderne Forschungen besagen, dass vor allem die Frauen aufgrund der monatlichen Hormonwechsel und des stets hohen Östrogenspiegels von der Bildung solcher Ablagerungen betroffen seien. Dieser Prozess, zusammen mit der Hemmung des Elastins, führe dazu, dass die obere Hautschicht jedes in der Fettschicht entstandene Grübchen noch akzentuiere. Dies würde das nur zu gut bekannte Erscheinungsbild der Cellulite oder Orangenhaut erklären.
Da Cellulite/Orangenhaut ein unnatürlicher Zustand ist, der einen Schwund des umliegenden Gewebes herbeiführt, das für die Straffheit der Haut zuständig ist, reichen regelmäßige Diäten und Training nicht aus. Man muss die übermäßige Ablagerung von Toxinen/Schlacken beenden, die den Körper hemmt, diese Situation selber zu kurieren. Cellulite wird über eine längere Zeit gebildet und kann deshalb nicht so einfach rückgängig gemacht werden. Es bedarf also eines mehrstufigen Planes, der das gewünschte Ergebnis schnell und nachhaltig herbeiführt.
Die Basis stellt immer die, schon mehrfach erwähnte,
individuell passende Ernährung dar.
So eine Ernährung sollte in jedem Fall Basen – bzw.
mineralstoffüberschüssig sein. Vital – und Mineralstoffe
stammen am Besten aus kontrolliert biologischem Anbau, aus
sonnengereiftem Obst und Gemüse, Kräutern und Gewürzen.
Achten Sie bei einem konzentrierten Celluliteabbau auf eine
verstärkte Flüssigkeitsaufnahme (3-4 Liter), die vorwiegend aus
zehn Minuten abgekochtem (ayurvedischem) Wasser und wirksamen
Kräutertees bestehen sollte. Wenn Sie entschlackende
Kräutertees trinken, sollten Sie in jedem Fall – ähnlich wie
bei Kaffee oder Wein – die doppelte Menge des abgekochten
Wassers trinken. So kommt man schnell auf die empfohlenen 3-4
Liter Flüssigkeit. Bitte denken Sie daran: Kaffe und Wein
wirken entwässernd. Beim kultivierten Kaffeetrinken in den
alten Wiener Kaffeehäusern wird einem auch heute noch
automatisch und ganz selbstverständlich zum Kaffee ein Glas
Wasser serviert.
Eine Umstellung der Ernährung ist eine Komponente, die Sie zum Ziel führen. Die Umstellung der Nahrungsaufnahme ist der erste Schritt und unumgänglich, wenn Sie dauerhafte Erfolge erzielen wollen. Die übermäßige, oder unbedacht gewählte Nahrung, war schließlich auch der Grund, warum Cellulite und Fettzellen „mutieren“ konnten.
Der nächste Schritt ist Bewegung. Sie müssen kein Hochleistungssportler werden, nur Ihre Stoffwechselprozesse in Schwung bringen. Dies geschieht nur über Ausdauer. Egal was Sie tun, Sie müssen länger als 40 min durchhalten. Je nach Betätigung setzt die Fettverbrennung erst nach 20 bis 25 min ein. Danach läuft die Zeit in welcher etwas im Körper passiert. Bewegung an der frischen Luft bringt mehr Sauerstoff in das Blut und ist zusätzlich ein Katalysator. Bei schwachen Bindegewebe ist von Joggen und anderen Sportarten, wo der Körper „Erschütterungen“ ausgesetzt ist, abzusehen. Es sei denn, es wird Stützkleidung getragen.
Zurück zu den Problemzonen, Fettablagerungen (Bauch), Infiltrationsstellen, Cellulite an Beinen, Po, Reiterhosen usw. Diese Zonen werden als erstes kalt, wenn kältere Außentemperaturen herrschen. Auch wenn z.B. am Po, oder den Oberschenkeln noch keine Cellulite, oder Reiterhosen zu sehen sind, ist die mangelhafte Durchblutung doch ein sicheres Zeichen dafür, dass eine Veränderung der natürlich regulierten Stoffwechselprozesse stattgefunden hat. Bis zur sichtbaren Erscheinung ist es nur noch eine Frage der Zeit. Prävention ist angesagt!
Egal ob solide Erscheinungen von Cellulite und vermehrten
Fettansammlungen zu erkennen sind, oder es sich nur um
Anzeichen und kleineren Problemzonen handelt.
Zur Ernährungsumstellung und Bewegung ist eine Entschlackung
des Bindegewebes mit anschließender Aktivierung der
körpereigenen Prozesse für ein schnelles und leicht zu
erreichendes Ergebnis zu empfehlen.
Holen Sie sich Ihre Schönheit zurück!


