Problemzonen
Ein Wort zu Problemzonen
Die Problemzonen entstehen, wenn eine Person fortwährend
mehr isst, als für die körperliche Arbeit der Organe
(Herzmuskel, Leber, Muskeln in der Ruhelage usw.) und
Körperwärme gebraucht wird. Dann werden Adipose - Zellen nie
beansprucht, sie sind nicht aufgefordert das gespeicherte Fett
abzubauen und zur Verfügung zu stellen. Somit wird auf Dauer
ihre Fähigkeit Fett abzugeben inaktiv und die darin
gespeicherte Information bleibt erhalten. Gewichtreduzierende
Nahrungsumstellung hat ihren Effekt auf noch aktive Fettzellen,
kaum aber, auf die inaktiven Adipose – Zellen.
Die inaktiven Zellen findet man auf den Hüften, am Po, am
Bauch, an den Reiterhosen, an den Oberschenkeln, über den
Knien, an den Rückseiten der Oberarme, sowie am Rücken
unterhalb und oberhalb der Stelle, wo der BH sitzt. Auch der
Nacken wird mit zunehmendem Alter ein Thema. Bei dem Wort Thema
sei an dieser Stelle zu sagen, dass die angesetzten
Problemzonen oft themenabhängig sind.
Es fängt mit unzureichender Zirkulation in den feinsten
Haargefäßen, an sowie in den Lymphgefäßen. Weil diese zu kurz
schießt, ändern sich die kapillare Durchlässigkeit und das
Bindegewebe unter der Hautoberfläche, bis hin zur
Fettleibigkeit und/oder Cellulite. Dieser Prozess läuft in vier
Schritten ab:
1. die Gewebeflüssigkeit wird unzulänglich abtransportiert, das
Gewebe wird „sumpfig“
2. Abfallstoffe des Zellstoffwechsels werden nicht mehr
abtransportiert, es bilden sich Knötchen durch Verdickung und
Verkapselung (Polymerisation), dadurch fließt die Flüssigkeit
noch schwerer ab.
3. die Struktur der Unterhaut wird ein Geflecht von Fasern,
dies lässt bereits eine Orangenhaut/Cellulite/Zellulitis
erkennen
4. das Gewebe verhärtet, es kommt zur Bildung einer
Sklerose
Ein weiterer Grund für das Auftreten von Problemzonen ist, dass
ein Muskel am Ansatz und Ursprung in sehnige Gewebefasern
übergeht. Diese Fasern haben von ihrer Beschaffenheit her nicht
die Fähigkeit, das darüber liegende Gewebe zu massieren. Die
Muskelfaser aber schon. Durch Kontraktion der Muskeln entsteht
im darüber gelegenem Gewebe ein „Massageeffekt“, das heißt: das
Gewebe wird besser durchblutet und die Stoffwechselprozesse
bleiben aktiver.
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